Diese Seite ist all jenen gewidmet, die tragischerweise für sich keinen Ausweg mehr sahen. Da Mobbing und psychische Gewaltausübung Menschen schwerst beeinträchtigen können, und diese Problematik medial verschwiegen oder negiert wird, möchten wir diesen Menschen hier gedenken, aber auch davor warnen, berufliche Probleme und Mobbing NICHT ernst zu nehmen, oder abzuwarten. Wir alle kennen die Ohnmacht und Hilflosigkeit, die sich in einem ausbreiten kann, aber wir haben sie GEMEINSAM bewältigt!

 

WARTEN SIE NICHT AB  - SPRECHEN SIE MIT IHNEN NAHESTEHENDEN PERSONEN oder WENDEN SIE SICH AN DIE ANONYME 24 h HOTLINE!

Österreichweite Krisennotrufnummern   Hilfe in Lebenskrisen von 0–24 Uhr
Telefonseelsorge Tel.: 142
 

Wenn Sie selbst (immer wieder)  Gedanken haben, dass sie ihr Leben nicht mehr fortführen können/wollen, nehmen Sie bitte umgehend Hilfe in Anspruch. Dies ist auch anonym per Telefon möglich! 

Telefonseelsorge Tel.: 142 

 

Männernotruf rund um die Uhr: 0800 246 247 

 

 

Im Vordergrund kann der  Wunsch zu sterben auch einfach ein "Nicht-weiter-wissen" sein, bzw. die Vorstellung, so wie bisher nicht weiterleben zu können, oder schlicht am nicht mehr ertragbaren Unrecht zu verzweifeln. Bitte sprechen Sie mit jemandem, der Ihnen nahe steht - brechen Sie das "Alleine tragen müssen" auf und suchen Sie Beistand im Außen! 

 

 

NOTRUF-NUMMERN 

 

Kriseninterventionszentrum - ausführliche Infos - für Betroffene
& Angehörige/Freunde

 

WEIL - weiter im Leben: für suizidgefährdete junge Menschen
                                                          --> Warnsignale
 

 

www.hilfe-in-der-krise.at:   für Betroffene
 für 
Helfer 

Telefonseelsorge Tel.: 142 

 

Männernotruf rund um die Uhr: 0800 246 247 

ZUM INNIGEN GEDENKEN

ÖSTERREICH

 

09 2016 3 Selbstmorde an MedUni Innsbruck wg. Mobbing

Minister erklärt sich für nicht zuständig.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160930_OTS0069/mobbing-an-medunis-minister-erklaert-sich-fuer-unzustaendig


oe24.at:  28.04.2015 Wegen Mobbing: Mann sprengt Haus bei Suizidversuch mit Gas.



IN MEMORIAM Manfred K. Pfleger AKH, 2011 Suizid im Dienstzimmer

Leserbrief zum ArtikelManfred war ein sehr netter und zuvorkommender Arbeitskollege. Tief getroffen hat ihn das “wegmobben von der OP-Gruppe 5, die Verantwortliche dafür und die Pflegedirektion sieht sicher keinen Handlungsbedarf bei so einem Vorghehen. Mein tiefes Beileid den Angehörigen.

 

 IN MEMORIAM Herr Mag. iur. Hametner 02/2011

 

Herr Mag. Hameter hat in seiner Todesstunde hundert E-Mails verschickt, wobei die Adressaten hauptsächlich die  Personen waren, welches das Mobbing aktiv zu verantworten haben, bzw. jene, die durch Passivität (Schweigen, Ausweichen, Verdrängen) die verwerflichen Vorgänge ermöglichten und damit – bewusst oder unbewusst- förderten, sowie an einige vielleicht wirklich Unbeteiligte.

 

Eine gerichtliche Verfolgung dürfte unter keinem guten Stern stehen: Die betroffene Partei ist tot, die Zeugen haben vorher schon geschwiegen, nicht zu übersehen (partei-) politische Interessen auch im Sinne der “angeklagten” Personen; und überdies ist  “Mobbing” kein strafrechtliches Delikt. Aus ähnlichen und auch ganz anderen Erwägungen  dürfte der Weg des Disziplinarverfahrens ziemlich aussichtslos sein. 

 

salzi.at: 25.02.2011 Selbstmord im Gmundner Rathaus - ganz Gmunden unter Schock

salzi.at: 26.02.2011: Stadtamtsdirektor Hametnser Selbstmord führt zu wildesten Spekulationen

 Krone: 25.02.2011: Stadtamtsdirektor nahm sich wegen Mobbing das Leben (Bericht wurde gelöscht!)

 forum.mobbing.net         Leserbrief 1 salzi.at          Leserbrief 2 salzi.at     

04/2011 salzi Postwurfsendung gegen das Vergessen des tragischen Todes von Mag. Hametner

 

2014 Der Bürgermeister wurde nach dem Suizid von Mag. iur. Robert Hametner nicht abgesetzt, und war bis 11/2014 noch im Amt tätig!! Er trat 11 2014 zurück..... derStandard berichtete.

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IN MEMORIAM SILVIA A. (40) Bedienstete Rathaus Wien

"Wurde Silvia A. in den Tod gemobbt?" Freunde bestätigen, dass 

die MA-35-Referentin schon seit Monaten über die Arbeitsbelastung sowie über Gemeinheiten & Gehässigkeiten der Mitarbeiter geklagt hätte.

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IN MEMORIAM Helene K. (54), verstorben am 7.8.2014, Kindergartenleiterin (Nachruf folgt)

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OPFERSOLIDARITÄT - WIR SCHAUEN HIN! 

IN MEMORIAM Frau Angela Kreilinger, die ihr Leben über Jahrzehnte engagiert dem Opferschutz widmete (Suizid 2015).

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DEUTSCHLAND


Focus.de: 06/2015 Erschreckende Selbstmordrate unter Polizisten

Welt.de: 6/2015 Viele ungeklärte Suizide unter Polizisten - in NRW 41 Suizide in 5 Jahren

Welt.de: 06/2015 Die brutalen "Stammesriten" der Elitepolizei

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IN MEMORIAM Hauptkommissar Henning G. (61)

Hauptkommissar Henning G. übergoss sich mit Benzin und zündete sich an. Mehrere Kollegen berichten, der Beamte habe Probleme auf seiner alten Dienststelle gehabt. 

Henning G. sollte in wenigen Monaten pensioniert werden. Kollegen reagierten erschüttert, auch wegen der besonders grausamen Art des Selbstmordes. „Er wollte damit ein Zeichen setzen“, ist sich ein ehemaliger Kollege sicher.

 

Nach Suizid von Hauptkommissar G. Henning: POLIZISTEN KLAGEN ÜBER MOBBING

Suizid von Henning löst Mobbingdebatte aus.

 

Offener Brief der Piraten zum Selbstmord von G. Henning

„In der polizeiinternen Statistik über Suizide und -versuche, ist der 61-Jährige der siebte Fall in diesem Jahr. 2010 gab es ebenfalls sieben Fälle, in den beiden Jahren davor jeweils sechs. Ursachen werden nicht genannt. Auch würden aus datenschutzrechtlichen Gründen die Fälle von Mobbing nicht dokumentiert“. 

 

Leserbrief zum Artikel
Leserbrief zum Artikel

 


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IN MEMORIAM Michael Semenow VW Deutschland

"War es das, was ihr wolltet", fragte seine Witwe Anna Semenow. Krieg an und um den Arbeitsplatz.

Dafür machte Patta den inzwischen fristlos gekündigte Ex-IG-Metall-Kassierer Michael Semenow verantwortlich. Er werde sich an einer Schlammschlacht nicht beteiligen, so Patta. Alles sei korrekt gelaufen.

KOMMENTAR: Zum Tod von Michael SemenowJean d´Arc – 14.10.09

Ich hatte mit Michael Semenow seit Ende der 1980er Jahre Kontakt und meine Familie und ich hatten dann ab 1997 mit ihm und seiner Familie ein gutes persönliches Verhältnis. Bei zahlreichen Gesprächen habe ich ihn als aufrichtigen und ehrlichen Menschen kennengelernt.
In den Tagen vor seinem sinnlosen Tod, habe ich öfter an ihn gedacht. Er hat wohl keinen anderen Ausweg mehr gesehen - schade, dass er an einem Punkt angekommen war, wo er es denen, die ihn angegriffen haben, nicht mehr zeigen konnte.

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IN MEMORIAM Moritz Erhardt, 21 Jahre, Investmentbank in D

Doch diesen Drive halten nicht alle aus. Vor einer Woche rüttelte das Schicksal eines Londoner Investmentbankers auf: Moritz Erhardt (21), «ein Superstar», wie der «Spiegel» schreibt, kam nach drei Nachtschichten am Stück nicht mehr ins Büro. Man fand ihn tot in der Dusche. Seither heisst es: Der Jungbanker habe sich schlicht zu Tode gearbeitet. Tragisch an dem Fall: Moritz E. habe bei der Merrill Lynch ein siebenwöchiges Investment-Praktikum absolviert – und offenbar rund um die Uhr gearbeitet. Wie die „Daily Mail“ unter Berufung auf Zeugen berichtet, soll er nächtelang für die rennomierte Investmentbank gearbeitet haben.

SPIEGEL: Tod eines Bank-Praktikanten: Interview Rektor Frenkel:

SPIEGEL ONLINE: Aber gerade in amerikanischen und englischen Banken ist die Belastung enorm. Als Praktikant hat man acht oder zehn Wochen Zeit, sich zu beweisen und sich gegen andere Bewerber durchzusetzen.

______________________________________________________________________________________________IN MEMORIAM: zwei Bedienstete im Rathaus suizidierten sich innerhalb von 2 Jahren.

Ein anonymer Brief legt das schwere Mobbing durch die Oberbürgermeisterin offen.

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Opfer von Verleumdung - Kindesentzug PAS - Kindesentzug Jugendamt

IN MEMORIAM HORST A.                               

derSpiegel: Horst Arnold - keine Wiedergutmachtung möglich

Horst A. verbüßte aufgrund der Anschuldigungen (Vergewaltigung einer Kollegin) eine fünfjährige Haftstrafe. Erst nachdem er aus dem Gefängnis entlassen worden war, wurde er in einem Wiederaufnahmeverfahren im Jahr 2011 vom Tatvorwurf freigesprochen. Das Landgericht Kassel stellte Horst A.s Unschuld „zweifelsfrei fest“.

Er erhielt jedoch weder seinen Job als Lehrer zurück, noch eine Entschädigung. 2012 starb der Ex-Lehrer verarmt und krank im Alter von 53 Jahren an einem Herzinfarkt. Er lebte zuletzt von Hartz IV.

Horst Arnold: ein bitterer Nachruf

 

IN MEMORIAM Dr. Roland Rehmet Aktivist für Väterrechte in D

IN MEMORIAM Olivier Karrer zerbrochen am Kindesentzug

IN MEMORIAM Johann Kanngießer 06 2015 zerbrochen am Entzug seiner Tochter

IN MEMORIAM Erich 06 2015 Männerpartei zum Tod von Erich --> siehe auch

IN MEMORIAM Erich - Opposition24.de

IN MEMORIAM BARBARA SEEBRECHT Familienrecht.com: gestorben an gebrochenem Herzen 

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FRANKREICH

Süddeutsche: bereits 2008 bei France Telecom 12 Suizidopfer

Süddeutsche: 2009: Suizid bei France Telecom: Mann, 57 Jahre - Selbstverbrennung 

Süddeutsche: 2009: Erneuter Selbstmord bei TelekomM Mann, 51 Jahre. Bereits 2 Dutzend Mitarbeiter suizidierten sich in den letzten 1,5 Jahren (!).

Süddeutsche: 10/2009: Mitarbeiter von Renault suizidierte sich, bereits in der Vorgeschichte hat es Suizide bei Renault gegeben...

Süddeutsche: 2010: "Kostenkiller", Vertrauter Sarkozy´s, wird gegangen


derSpiegel: 2012 Selbstmordwelle Telecom Frankreich: 20 Suizide

(Anmerkung: in Frankreich wurde Mobbing daraufhin Straftatbestand!)


Bankangestellte, 52 J., Paris

Die Bankerin soll einen Streit mit ihren Vorgesetzten gehabt haben, bevor sie in den Tod sprang. Die Bank bestreitet dies jedoch.

Franzose stirbt nach Selbstverbrennung vor Arbeitsamt.

Die Selbstverbrennung ist nicht die erste in Frankreich im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld. Im vergangenen Jahr tötete sich auf die gleiche Weise in Mantes-la-Jolie bei Paris ein 51-jähriger Arbeitsloser. In der nordfranzösischen Kleinstadt Hazebrouck stürzte sich eine Französin brennend auf einen Bürgermeister. Sie starb wenige Tage später an den Verletzungen.


POLIZEI FRANKREICH

Focus.de: 01/2015 Polizeichef begeht Selbstmord nach Terroranschlag in Paris


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SCHWEIZ

IN MEMORIAM Carsten Schloter (49) Swisscom-Chef CH

Verzweiflung: „Es fällt mir immer schwerer, zur Ruhe zu kommen“, soll er dem Nachrichtenportal „Blick.ch“ zufolge gesagt haben. „Irgendwann bekommen Sie das Gefühl, nur noch von einer Verpflichtung zur nächsten zu rennen. Das schnürt Ihnen die Kehle zu.“ Einen Tag vor dem Suizid wollte er die Kündigung bei Swisscom einreichen.

"Zermürbungskrieg": Laut «Bilanz» waren die Spannungen mit Verwaltungsrats-präsident Hansueli Loosli der Grund, an denen Schloter zunehmend litt. Gegenüber einem Vertrauten sprach er von einem «Zermürbungskrieg». Die Reibereien zwischen Schloter und seinem Verwaltungsratspräsidenten drangen offensichtlich bis zur Bundesrätin Doris Leuthard vor. Burnout oder Mobbing? (Anmerkung SHG: hinter ca. 80 % aller "Burnoutfälle" steckt Mobbing - nur verwendet man das "schlimme Tabuwort" nicht...).

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USA

Charlette Dawson (Ex-Model) suizidiert sich nach jahrelangem Internet-Mobbing

zu youtube-Beitrag

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SUIZIDE - UNGEKLÄRTE TODESFÄLLE von BANKERN

Zu TODESFÄLLEN VON BANKERN

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CHINA

05/2010: Selbstmordserie erschüttert Apple-Zulieferer "Foxconn": 10 Suizide in 5 Mon.

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KINDER & JUGENDLICHE


ÖSTERREICH

JOEL, 13 Jahre, Klagenfurt

Siehe auch Beitrag der Mutter von Joel in: Anne Wills Sendung

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Facebook-Link-hat-Joel-ins-Grab-gebracht/16404706?commentError=noUsername#commentForm 

10/2014: Joel "Ohne Abschied" u.a. eine kurze, enttäuschende Reise durch das österr. Rechtssystem. 

Anmerkung SHG: nach wie vor sieht das BM f Justiz keine Notwendigkeit, Mobbing  als Straftatbestand zu verankern (!).

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15-j. Mädchen aus dem Burgenland, Ö

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DEUTSCHLAND

07/2014: Junge, 16 Jahre, Deutschland

Während die Polizei fremdenfeindliches Mobbing als Grund für den Suizid ausschließt, berichten Mitschüler gegenüber dem Regionalsender "Opferpfalz TV", der Junge sei aufgrund seiner ausländischen Herkunft massiv gemobbt worden und vermuten hier den Grund für den Suizid. 

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ITALIEN

Carolina, 15 J., Italien 

Für Carolina und Gabrielle war der Druck zu groß: Nach wochenlangem Psychoterror haben sich die beiden Mädchen das Leben genommen - die eine in New York, die andere in Italien. 

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SPANIEN

Diego, 11 Jahre

Aus dem Abschiedsbrief: Ich sage euch das, weil ich es nicht mehr ertrage, in die Schule zu gehen und es keinen anderen Weg gibt, nicht mehr dahin zu gehen. Bitte, ich hoffe, dass ihr mich eines Tages ein bisschen weniger hassen werdet. 

https://bessergesundleben.de/ich-halte-die-schule-nicht-laenger-aus-11-jaehriges-kind-begeht-selbstmord-wegen-bullying/

 

 

NIEDERLANDE

Nächstes Opfer: 

TIM, 20 Jahre  - Wenn Mobbing tödlich endet

STERN: Selbstmord von Tim, Niederlande

https://www.welt.de/vermischtes/article110696617/Ich-hoffe-ihr-seid-nicht-sauer-Auf-Wiedersehen.html

 

02 2017: Onur, 15 Jahre:

http://www.waz.de/panorama/nacktfoto-im-internet-15-jaehriger-junge-begeht-selbstmord-id209684043.html

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ENGLAND

Hannah Smith, 14 Jahre, 2013

Großbritannienhttps://www.welt.de/vermischtes/article118784274/Tu-uns-einen-Gefallen-und-bring-dich-um.html

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USA

08 2016: Daniel Fitzpatrick, 13 Jahre

Lehrer der Holy Angels Catholic Academy in New York um Hilfe. Doch es passierte nichts. "Ich habe aufgegeben und meine Lehrer auch, sie haben NICHTS unternommen!", schreibt Daniel weiter. Am 11. August erhängt er sich.

http://m.news.de/panorama/855645956/daniel-fitzpatrick-begeht-selbstmord-mit-13-jahren-familie-sammelt-per-crowdfunding-geld-fuer-beerdigung/1/

 

Izabel Laxama wurde vom eigenen Vater im Internet lächerlich gemacht - wenige Tage später setzte sie ihrem Leben ein Ende.
VOL.AT

06/2015: Daniel Briggs, 16 Jahre, USA

 

07/2014: Matthew Burdette, 14 Jahre, San Diego 

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Jessica Laney 16 J.,USA

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Amanda Todd, 15 J., USA

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Tyler Clementi, 19 Jahre: Sein Zimmergenosse filmte ihn mit seinem Freund und stellte Liebesszenen ins Internet. Kurz darauf hinterließ Clementi auf Facebook eine Abschiedsbotschaft und sprang von der George-Washington-Brücke vor Manhattan in den Hudson River.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3024798/mildes-strafmass-fuer-mobbing-schwulen-studenten.story/index.do

Mildes Strafmaß für tödliches Cybermobbing: 30 Tage Gefängnis u 3 J. Bewährung

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-tyler-clementi-bewaehrungsstrafe-fuer-den-angeklagten-a-834328.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/cybermobbing-dharun-ravi-schuldig-gesprochen-nach-suizid-von-tyler-clementi-a-821885.html

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/10/06/selbstmord-des-18-jahrigen-tyler-clementi-nach-cyber-mobbing/

https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106355176/30-Tage-Haft-fuer-Cyber-Mobbing-bis-in-den-Tod.html

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Jadin Bell, 15 Jahre, USA

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Rehtaeh Parsons, 17 J., Kanada

Wurde vergewaltigt u. der Film davon ins Internet gestellt ...
Anonymus-Hacker fanden Täter u setzten Polizei unter Druck.

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Gabrielle, 12 J., New York

Für Carolina und Gabrielle war der Druck zu groß: Nach wochenlangem Psychoterror haben sich die beiden Mädchen das Leben genommen - die eine in New York, die andere in Italien. 

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retter.tv.de: Mobbing als Auslöser vieler Suizide in D
retter.tv.de: Werden Todessehnsüchte durch Mobbing ausgelöst?
Einfach ein paar Gedanken ...
 
Vielleicht sollten Aktionäre verlangen, dass Aktiengesellschaften die Selbstmorde von Mitarbeitern verpflichtend in ihren Geschäftsberichten angeben müssen.
Das sollte zur selbstverständlichen Imagepflege gehören...
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NOTRUF-NUMMERN 

 

Kriseninterventionszentrum - ausführliche Infos - für Betroffene
& Angehörige/Freunde

 

WEIL - weiter im Leben: für suizidgefährdete junge Menschen
                                                          --> Warnsignale
 

 

www.hilfe-in-der-krise.at:   für Betroffene
 für 
Helfer 

Telefonseelsorge Tel.: 142 

 

Männernotruf rund um die Uhr: 0800 246 247 

Von Suizidstatistiken und ihrer Aussagefähigkeit....?

Suizide in Ö             2011          1.275

                                  2012          1.286

Unbestimmte

Umstände              2012             237

 

Unbekannte

Todesursache       2012          1.348

 

Quelle: Statistik Austria 


Verschiedene Gedanken zur Statistik:

 

Die Anzahl der Vermissten in Ö ist in den Todesursachen-Statistiken nicht enthalten. 

Abgängige pro Jahr in Österreich: ca. 700 - 800 Personen

(Stichtag 27.08.2013: 516 weibl./218 männl.)

Kompetenzzentrum unterstützt Beamte bei der Arbeit.

derStandard: In den meisten Fällen handelt es sich erfahrungsgemäß um Ausreißer, die nach ein paar Tagen oder Wochen freiwillig wieder zurückkehren. Doch 33 Personen gelten seit mehr als zehn Jahren als vermisst, von 34 Personen gab es das letzte Lebenszeichen vor fünf Jahren. 

 

Anmerkung SHG: 

Bei den Vermissten könnten ev. Mordopfer dabei sein. Ebenso können jedoch auch Selbstmordfälle unter den Abgängigen sein. 
 
Ob bei den Verkehrsunfällen viel recherchiert wird, lässt sich wohl nicht genau erheben? Verkehrsunfälle werden als aufgeklärte Strafdelikte (fahrlässige Körperverletzung) in die Kriminalstatistik aufgenommen, dies "verschönt" die Kriminalstatistik bei der Aufklärungsquote. Ansonsten wäre diese um einige Prozent niedriger?
 
Gleichzeitig wird ein Verkehrsunfallopfer, dass nach 1-2 Tagen danach im Spital stirbt, meines Wissens nach nicht mehr in die VU-Statistik aufgenommen.
 
Dann sind noch die Stürze vom Berg (lässt sich das immer klären, ob es Unfall oder Suizid war - wenn die Person alleine unterwegs ist?) Wenn sie nicht alleine unterwegs war, ist auch fraglich, ob es Unfall oder Mord gewesen sein kann?
 
Warum 1.585 Todesursachen ungeklärt sind bzw. nicht klärbar waren, müsste genauer hinterfragt werden. 
Download
Statistik Todesursachen 2012
Quelle: Statistik Austria
gestorbene_2012_nach_todesursachen_und_b
Adobe Acrobat Dokument 93.3 KB

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Parlamentarische Anfrage vom 22.05.2014

Suizidrate in Österreich (1550/J)

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Nicht die Gesellschaft liefert wesentliche Erkenntnisse über den Suizid, sondern der Suizid „beleuchtet“ die Gesellschaft, schreiben Baudelot und Establet (2008, 7 ff).

Aus: Klaus Feldmann: sozialwissenschaftliche & ideologiekritische Überlegungen

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Mobbing erhöht Suizidrisiko: Langzeitwirkungen von Mobbing

Mobbing, also das Schikanieren, Ärgern und Quälen von Mitmenschen, hat zahlreiche negative Auswirkungen. So ist zum Beispiel bekannt, dass Kinder und Jugendliche, die von Gleichaltrigen schikaniert werden, sich zurückziehen, depressiv werden und in der Schule nachlassen. Wie aber wirkt sich Mobbing auf lange Sicht aus? Dieser Frage sind australische Psychiater um Leigh Roeger von der University of South Australia nachgegangen. Sie befragten 2 907 Erwachsene im Alter zwischen 18 und 55 und mehr Jahren nach ihren Mobbingerfahrungen und fanden heraus, dass 19 Prozent von Gleichaltrigen während der Schulzeit massiv schikaniert worden waren; diese Erlebnisse waren zum Teil traumatisierend und konnten von den Betroffenen nicht vergessen oder verziehen werden – mit gravierenden Folgen: „Personen, die in Kindheit und Jugend schikaniert worden waren, wiesen ein dreimal höheres Suizidrisiko auf als Personen ohne solche Erfahrungen“, berichten die Autoren. Intensives Mobbing beeinträchtigt ihrer Meinung nach das Selbstwertgefühl, begünstigt Depressionen und fügt den Opfern so schwerwiegende psychische Verletzungen zu, dass diese als einzigen Ausweg den Suizid sehen. Roeger und Kollegen weisen darauf hin, dass es mit dieser Studie zum ersten Mal gelungen sei, nachzuweisen, dass psychische Verletzungen durch Mobbing nicht immer von selbst oder durch das Älterwerden heilen und dass Mobbing zu einer psychischen Instabilisierung auf lange Sicht führen kann. Da die Auswirkungen von Mobbing offenbar so nachhaltig und lang andauernd sind und Mobbing eine ernsthafte Gefährdung für Gesundheit und Leben darstellt, fordern die Autoren vermehrte Anstrengungen, um Mobbing in verschiedenen Lebensbereichen zu verhindern oder deutlich zu reduzieren. ms

Roeger L et al.: Is a history of school bullying victimization associated with adult suicidal ideation? Journal of Nervous & Mental Disease 2010; 10(198): 728–33.
Leigh Roeger, Discipline of General Practice, Flinders University, Bedford Park 5042, South Australia (Australien), 
E-Mail: leigh.roeger@flinders.edu.au

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Profil.at: 02 2017 Dr. Christian Simhandl: Suizidrate wird verschwiegen

https://www.profil.at/shortlist/gesellschaft/simhandl-bipolare-stoerung-diagnose-suizid-8007259

 

Institut Suizidprävention & -forschung: Suizide: Mythos & Wirklichkeit

 

Suizide: Empfehlung für die Berichterstattung in den Medien

 

Presserat kritisiert Medien zur Suizidberichterstattung 

 

Giordano Bruno Stifung: Suizidversuche - eine weltweit verkannte Herausforderung

 

Springer-Medizin: 2012 Gefahr für zukünftige Obduktionen: Kritik wegen fehlender Ausbildungsstellen

http://www.springermedizin.at/gesundheitspolitik/?full=30261

 

dieWelt.de: 2012 Weniger Obduktionen: Der perfekte Mord dank staatlicher Sparpolitik

 

Springermedizin.at: Die Gerichtsmedizin hätte einen umfassenden gesellschafts- und demokratiepolitischen Auftrag zu erfüllen. Eine funktionierende universitäre und damit von Politik, Justiz und Polizei unabhängige Gerichtsmedizin stelle eine wichtige Säule im Bereich der Rechtssicherheit dar.

 http://www.springermedizin.at/gesundheitspolitik/?full=44264

 

WISSENSCHAFTSRAT.AT - zur universitären Gerichtsmedizin in Österreich
Status quo, Stellungnahmen und Empfehlungen

http://www.wissenschaftsrat.ac.at/news/Endbericht%20Gerichtsmedizin_inkl%20Deckblatt.pdf