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Kommentare: 6
  • #6

    Eva Pichler Selbsthilfegruppe Mobbing Netzwerk Österreich (Mittwoch, 20 Februar 2019 18:59)

    Sehr geschätzte Frau Anna nym! Besten Dank für Ihre Erfahrungen, Zeilen & Tipps! Ich darf ergänzend anmerken, dass die 3 Jahre Verjährungsfrist eintreten ab der Kenntnis, dass es sich um Mobbing handelt (!) - Bei längeren Verläufen kann somit schon Verjährung gegeben sein, wenn man erstmals einen Rechtsanwalt konsultiert - daher gut aufpassen bei den Fristen! Unsere gesonderten Tipps zum Besuch bei der AK: https://www.mobbing-konkret.at/tipps-zum-ak-besuch/
    Ich hoffe sehr, Sie haben Ihre Situation einigermaßen gut lösen können - was ganz generell schwierig ist bei Mobbing, da die Systemimmanenz oft durchgehend durch andere Bereiche weiter geht (BR, Ärzte, Therapeuten, sog. "helfende" Institutionen..) Ich darf auf den brillianten Artikel von Dr. Argeo Bämayr hinweisen: Mobbing: Hilflose Helfer in Diagnostik und Therapie https://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/dr-b%C3%A4mayr/hilflose-helfer/ mit besten Grüßen Eva Pichler

  • #5

    Anna nym (Mittwoch, 20 Februar 2019 17:04)

    Ich habe mich auf der Arbeiterkammer beraten lassen und möchte die Ergebnisse hier teilen. Vielleicht hat es hilfreich für andere Betroffene.

    Vor der Kündigung unbedingt die AK einschalten, da die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers mit Auflösung des Dienstverhältnisses erlischt und eine Intervention der AK danach erschwert wird.

    Wenn Mobbing in der Firma beobachtet wird, den Betriebsrat einschalten und den Betroffenen animieren die Vorfälle bei der AK zu melden. Es kann nur intervenieren werden wenn sich der Betroffene selbst meldet.

    Rechtzeitig krank schreiben lassen und in aller Ruhe beraten lassen bezüglich weiterer Vorgehensweise. Nicht warten bis die Psyche bereits Schaden genommen hat, je früher man Vorfälle meldet desto eher kann die AK einschreiten.
    Daher ist das Wichtigste Vorfälle genau zu dokumentieren.

    Für alle die wie ich nicht rechtzeitig richtig reagiert haben: Kopf hoch, es gibt Arbeitgeber die Mobbing nicht dulden und Leistung wertschätzen, also keine Angst vorm Job Wechsel..keine Arbeit ist es wert sich kaputt machen zu lassen. Diese Erkenntnis kam bei mir leider zu spät..aber ich habe daraus gelernt!

    Schadenersatzansprüche verjähren nach 3 Jahren, solang hat man Zeit sich zu überlegen in man gerichtlich vorgehen möchte.

    Alles Gute an alle Betroffenen - wehrt euch!

  • #4

    Anna nym (Montag, 04 Februar 2019 10:28)

    Wurde an meinem Arbeitsplatz vom ersten Tag an gemobbt. Von einem Kollegen und einem Vorgesetzten. War bei diesem Konzern von März 2017 - Juni 2018 beschäftigt. Leider wurde mir erst nach meiner Kündigung bewusst dass es sich hier um Mobbing gehandelt hat. Daher hab ich nur wenige Aufzeichnungen darüber. Bin nach einem Zusammenbruch im Dezember 2018 mittlerweile in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung. Beide sagen dass mein schlimmer Zustand von den Vorfällen von damals kommt. Bin derzeit nicht arbeitsfähig. Nun habe ich von einem ehemaligen Kollegen erfahren dass auch er professionelle Hilfe aufsuchen musste..somit hat der Arbeitgeber nichts unternommen und die Täter sind weiterhin im Unternehmen. Habe gelesen dass der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht hat. Habe damals ständig die Vorfälle gemeldet, wurde aber schlussendlich zur Kündigung gedrängt. Kann ich jetzt noch etwas unternehmen dass die Täter endlich entfernt werden bevor noch mehr Menschen zerstört werden? Gebührt mir Schadenersatz? Immerhin bin ich nachhaltig geschädigt und niemand kann mir sagen wann ich wieder arbeitsfähig sein werde....ich wohne im oö zentralraum, dort habe ich damals auch gearbeitet. Die Firma hat Standorte in oö und Wien, die Firmenzentrale befindet sich in nö bei Wien...weiß nicht ob es Bundeslandspezifische Unterschiede gibt. Ich kann aufgrund meiner finanziellen Situation nur kostenlose Hilfe in Anspruch nehmen..gibt es da etwas oder muss man sich damit abfinden dass so etwas passiert ist was nicht passieren hätte dürfen?
    Bin für jede Hilfe dankbar!!

  • #3

    Eva Pichler (Donnerstag, 29 November 2018 01:58)

    Bitte wenden Sie sich an Herrn Mag. iur. Manfred Hoza, er kann Ihnen weiterhelfen!
    https://manfred-hoza.jimdo.com/kontakt/
    https://manfred-hoza.jimdo.com/autor/
    https://manfred-hoza.jimdo.com/impressum/
    Alles Beste! Eva Pichler

  • #2

    Verzweifelt (Freitag, 16 November 2018 09:14)

    Können Sie vielleicht einen kompetenten Rechtsanwalt zum Thema Mobbing in Wien empfehlen der Arbeitnehmer vertritt? Ich wäre unendlich dankbar.

  • #1

    Mercury (Dienstag, 24 Juli 2018 18:27)

    ... show must go on.... siehe PVA-Story von Anonym...

    https://www.mobbing-konkret.at/ihre-geschichte/#commentForm8737179886