VOEST-Alpine entlässt unliebsamen Betriebsrat

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Solidarwerkstatt: Im April 2011 lief bereits das zweite Entlassungsverfahren gegen den unliebsamen Betriebsrat beim Arbeits- und Sozialgericht in Linz, das von Seiten der Unternehmensleitung angestrengt wurde. Das erste wurde bereits am 15.12.2010 abgewiesen und durch alle Instanzen bestätigt. Auch diesmal wurden ihm Verletzung des Datenschutzes vorgeworfen, dass er dem Ansehen des Unternehmens schaden und massive Unruhe unter der Belegschaft stiften würde. Das E-Mail Linsmaiers vom 27.04.2011 mit dem „Stasi-Methoden“-Vergleich wurde in das zweite Verfahren von der Unternehmensleitung hineinreklamiert, weil mit diesem E-Mail der Tatbestand des §122 Abs 1 Z 5 Arbeitsverfassungsgesetz - „erhebliche Ehrverletzungen gegen den Betriebsinhaber, dessen im Betrieb tätige oder anwesende Familienangehörige oder Arbeitnehmer des Betriebs, die eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Betriebsratsmitglied und Betriebsinhaber nicht mehr erwarten lässt“ – erfüllt sei. Das Gericht erkannte jedoch darin keine erhebliche Ehrverletzung, sondern die „Äußerungen eines Betriebsrates, der die Interessen der ArbeiterInnen vertritt und dabei einen gewissen Druck auf die klagende Partei ausüben möchte.“ (9 Cga 48711w)  weiterlesen
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Kommentare: 2
  • #1

    Horst (Donnerstag, 16 Februar 2017 11:31)

    ich wurde 2013 vom BR genötigt als begünstigter behinderter eine rechtswiedrige fristlose Kündigung in eine einvernehmliche ohne zuzug des Arbeitsgerichtes zu machen . ich wurde jahre lang hingehalten und mein BR hat Mobbing und Diskriminierung gedeckt sogar aktiv mitgemacht . ich habe zwar beweise das sowohl der Betriebsrat als auch meine vorgesetzten bis rauf zur Personalchefin bescheid wussten (mails , gutachten , audioaufnahmen ) sie aber nichts unternommen haben und jetzt trotz meiner beweise weiß oder will niemand etwas davon gewußt haben . ich musste mich als Lügner und verrückt bezeichnen lassen . damit sie ihren Sündenbock haben obwohl ich das opfer bin aber sowohl die Voest als auch der BR mauert . sogar die Proge fühlt sich nicht zuständig und will wie alle die beweise nicht mal prüfen ! Ein sehr fragwürdiges verhalten .
    Da fragt man sich auf welcher Seite steht der BR der Voest !?!? ich bin der Meinung nicht auf der des Arbeitnehmers ! denn wenn man von einem BR gesagt bekommt das man rechtlich (nach mehrmaliger Infoeinholung bei der AK) recht hätte er aber den vorgesetzten nicht so streng kommen könne da er sich später ja wieder mit ihnen normal unterhalten muss können fehlt es schon weit oder !?!? Weder die Voest noch der konzernbetriebsrat noch die Proge will Stellung nehmen sie schweigen lieber und lassen das auf sie beruhen . komisches verhalten !?! ich habe über 7 jahre gekämpft und dann fallen mir die in den rücken die eigentlich helfen sollten und vertuschen auch alles und das ist nur ein kleiner teil . ich mußte als behinderter Schneeschaufeln und Jause holen und der BR meinte dazu nur wenn ich das auch nicht mehr machen WILL oder kann es wurde immer sofort auf Arbeitsverweigerung gespielt .. könnten sie mich bald nicht mehr brauchen ..... hatte aber eh 100 andere Bereiche zu arbeiten .
    ich würde gern meine meine ganze Geschichte erzählen da die Voest Sachen über mich behauptet die ich zwar eindeutig Wiederlegen kann oder sie Wiederlegen sich selbst aber das interessiert keinen !?! anscheinend ist ihnen ein schuldiger lieber als die Wahrheit und wie sowas überhaupt passieren kann !!

  • #2

    Eva Pichler (Donnerstag, 16 Februar 2017 17:04)

    Hallo Horst! Du kannst dich gerne an uns wenden, und ggf. deine Erfahrungen auf unserem Portal veröffentlichen! Alles Beste Eva Pichle,r shg-mobbing-graz@gmx.at.